25.06.2017

Inoffizielle kirchenunabhängige Aktion: "Rettet die Neuapostolische Kirche, bevor es zu spät ist!" oder, so ungefähr …



Eure Welt ist ein Ort, an dem viele unterschiedliche Glaubens-Richtungen, Sitten und Gebräuche existieren; und diese sollten auch so verstanden werden, dass sie jeweils etwas für die individuelle Weiterentwicklung einer Seele bewirken können.

Jede Richtung hat ihre Lehren, die versuchen, göttliche Menschen hervorzubringen; aber diese Lehren wurden in manchen Fällen eigennützig negativ verdreht und verfälscht.

Im Grunde ist Religion eine Disziplin aus Lehren, die Gehorsam verlangen, aber auch zu Liebe und Gebet auffordern.

Aber niemals war da gemeint, Menschen voneinander abzugrenzen oder die vielen historischen Kriege anzuzetteln, die sich aus dieser Haltung entwickelt haben.

Diese Dinge werden sich aufgrund zunehmender Erkenntnisse der Menschen ändern; die dann aufhören werden, sich auf die organisierte Religion zu berufen. […]

Die 'Religion' wird in der Hinsicht revidiert werden müssen, dass auch die neuen Wahrheiten mit berücksichtigt werden, die es zu enthüllen gilt.

Momentan wüsste ich kein anderes Thema, als den "Tag des Herrn" zu thematisieren; weil auch dieser Aspekt meines Erachtens einer ist, über den es meinerseits einiges zu enthüllen gibt.

Der bisherige Glaube, dass wir zwar jetzt noch im Elend und im Leid versunken sind, dann aber einst am Tage des Herrn von diesem erlöst sein werden für alle Ewigkeit, kann man so nicht stehen lassen.

Dies bedeutete ja, dass wir schon seit aller Ewigkeit her in diesem Elend versunken waren, was einfach so nicht gewesen sein konnte. Wir müssen also früher irgendwann in dieses Leid hinabgestiegen sein.

Wenn dies aber so war, bedeutete dies dann aber auch, dass wir dann, nachdem wir wieder zu Gott zurückgekehrt sein werden, irgendwann warum auch immer wieder erneut ins 'Elend' hinabsteigen werden.

Normalerweise sind Elend und Leid Triebkräfte, die uns antreiben, zu Gott aufzusteigen, indem wir zunehmend versuchen, die Sünde zu meiden und sie so hinter uns zu lassen. Was für einen Grund könnte es dann aber geben, Gott erst zu verlassen?

Um diese Frage zu beantworten, ist es erforderlich, dem zuvor Gesagten eine Wahrheit hinzuzufügen; dass nämlich Trennung von Gott unwirklich ist, sie also gar nicht existiert; es völlig unmöglich ist, auch nur für einen winzigen Moment von Gott getrennt zu sein.

Tatsächlich ist nämlich diese (angebliche) "Trennung von Gott", dieser (angebliche) "Abstieg ins Leid und ins Elend" allenfalls nur eine scheinbare Trennung von Gott. Denn auch in diesem Zustand sind alle Wesen noch genauso untrennbar mit Gott verbunden wie zuvor.

Theologisch gesehen müssen wir also endlich den Glauben über den Haufen werfen, dass wir uns beispielsweise früher von irgendeinem ach so bösen teuflischen Geist haben in die Irre führen lassen, und uns so von Gott getrennt hätten.

In Wirklichkeit ist unser gesamtes Dasein immer nur eine Reise von einem Extrem zum jeweils anderen; wo allerdings keiner dieser beiden Extreme auch nur ein Deut besser oder schlechter ist, als das andere.

In dem Zustand, wo wir also sozusagen ganz 'unten' sind in der materiellen Physikalität, ist es grundsätzlich nur ziemlich schwierig zu erkennen, dass alles, was uns begegnet, sei es gut, schlecht oder böse, letztlich nur das Ergebnis unseres eigenen Handelns ist.

In diesem Zustand der Trennung ist es aber sehr leicht zu erkennen, dass wir alle sehr viele Wesen sind, also keiner allein ist.

Ganz anders, nämlich genau anders herum, verhält es sich aber mit dem Zustand der innigsten Verbundenheit; in dem also alle die Wesen sind, die sich miteinander zu Gott verbunden haben.

In diesem göttlichen Zustand ist es offensichtlich und sehr leicht zu erkennen, dass alles, was uns begegnet, sei es gut, schlecht oder böse, letztlich nur das Ergebnis unseres eigenen Handelns ist.

Weil aber alle Seelen so inniglich miteinander verbunden sind, ist es schwer zu erkennen, dass es überhaupt so viele Wesen sind; es sieht nämlich so aus, als ob dieser Verbund nur eine einzige Seele ist, die ganz allein im Universum ihr Dasein fristet.

Warum sollte man also unbedingt für alle Ewigkeit in einem bestimmten Zustand verharren, wenn man sich stattdessen auch auf den Weg zu einem völlig anderen Zustand machen könnte, der letztlich in jeder Beziehung insgesamt weder besser noch schlechter ist?


Ja, wenn aber Religion die verlogenen Kirchendogmen einerseits und die wahrhaftige Bibel andererseits ist, sollte man schon beides erst mal voneinander trennen, bevor man einfach die veraltete Religion anprangert.

Nachdem wir das Allerhöchste erreicht haben, in der Tat Gott selbst geworden sind, werden wir aber irgendwann wieder losziehen in die Niedrigkeit, und der 'Aufstieg' wird von Neuem beginnen. Aber warum eigentlich?

Weil es weder das Höhere noch das Niedrige gibt, sondern jeder Zustand insgesamt gleich gut, gleich schön und gleich wundervoll ist. Der gesamte sogenannte 'Aufstieg' (zu Gott) ist eigentlich nichts anderes, als der Wechsel von einer Polarität zur entgegengesetzten.

Das hört sich natürlich wunderschön an, allmählich in die Erkenntnis zu kommen, dass alles um uns herum eigentlich nur ein Spiegel von uns selbst ist. Das Problem ist allerdings, dass, je mehr wir zu dieser durchaus wahren Erkenntnis gelangen, alles um uns herum umso einsamer erscheint.

Je mehr ich alles um mich herum als das Spiegelbild meiner selbst ansehe, umso einsamer könnte ich mich fühlen; genauso, wie man sich einsam fühlt, wenn man anstatt von anderen Menschen, nur von Spiegeln umgeben ist, welche das Vorhandensein von anderen Menschen nur vortäuschen.

Der gesamte 'Aufstieg' ist also eigentlich nur der Marsch von der Polarität, wo man sich zwar mit vielen anderen Wesen als Gemeinschaft ansieht; man allerdings unter den Kämpfen zu leiden hat, wo sich diese vielen Wesen gegenseitig Schaden zufügen.

Zu der Polarität hin, wo zwar alle dadurch eins geworden sind, indem jedes Individuum die jeweils anderen Wesen als Spiegelbild ansieht; man allerdings unter der so entstandenen Einsamkeit zu leiden hat, weil man sich ja nur wie inmitten von Spiegeln fühlt.

Die Konstruktion des Trennungsspiels - Transinformation - 17.06.2017 • youtu.be/EDCZTRghwwo

Weder gibt es eine Trennung (von Gott), noch gibt es Widersacher und noch handelt es sich bei diesem Universum, der Physikalität, um ein Spiel. Sondern alles Existierende ist völlig real und gehört gleichermaßen zum ewigen großen Ganzen.

Tatsächlich ist das Universum nur der Gegenpol zu Gott, zur Zentralsonne. Gerechtigkeit und Wohlbefinden sind sowohl in der Physikalität als auch im Inneren Gottes gleichermaßen vorhanden.

Es ist nur so, dass es in der Physikalität schwerer zu erkennen ist, dass alles mit absoluter Gerechtigkeit einhergeht; während es demgegenüber in dem Zustand, in dem sich Gott befindet, schwerer zu erkennen ist, dass niemand allein ist.

In der Physikalität ist es nur schwer erkennbar, dass alles, was einem begegnet, sei es Freude oder Elend, jeweils das Ergebnis von dem ist, was man zuvor erschaffen hatte. Demgegenüber ist aber der Zustand der Physikalität derjenige, wo man sehr leicht erkennen kann, dass wir viele Wesen sind und deswegen keiner allein ist.

Ganz anders ist dies aber bei den Wesen, die sich ganz fest und inniglich miteinander zu Gott verbunden haben. Weil alle diese Wesen so sehr miteinander verbunden sind, ist es ganz leicht zu erkennen, dass alles, was ein Wesen erlebt, das Ergebnis seines eigenen Handelns ist.

Allerdings ist es bei diesem Zustand, wo alle so fest und inniglich miteinander zu Gott verbunden sind, für alle Beteiligten nur schwer erkennbar, dass sie mehrere sind. Bei oberflächlicher Betrachtung hat es den Anschein, als wären es gar nicht viele Wesen, sondern es sieht aus, als wäre es nur ein Wesen ganz allein.

In einem Zustand, wo alle Wesen so sehr fest miteinander verbunden sind, hat es den Anschein, als wären die anderen Wesen um einen herum nur leblose Spiegel, die nur die Reflektion des eigenen Selbst wären, sodass man sich sehr schnell sehr einsam fühlen kann, wenn man nicht aufpasst.

Das heißt also, dass es im Grunde Gott, beziehungsweise den Wesen, die eins mit Gott geworden sind, letztlich auch nicht besser oder schlechter geht, als all den anderen Wesen, die sozusagen noch in der 'Trennung' (von Gott) ihr Dasein fristen.

Weil es uns allen also im Prinzip genauso gut geht; egal, ob wir sozusagen in der angeblich ach so leidvollen und ungerechten 'Trennung' sind; oder ob Wesen in der scheinbaren Einsamkeit Gottes ihr Dasein fristen, sind letztlich alle Wesen gleich glücklich.

Wir sind nicht auf dem Weg zum absoluten Highscore, sondern nur auf dem Weg von jeweils einem Extrem zu einem völlig anderen. Und dies ist auch gut so, denn sonst fehlte uns Allen die Abwechslung.

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